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17.03.2011

Vorläufige Bilanz 2010

Sehr gutes Ergebnis 2010 für elektro- und informationstechnische Handwerke
Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Frankfurt/Main, geht von einem guten Geschäfts-ergebnis seiner Betriebe im Jahr 2010 aus. Danach hat sich der Umsatz der rund 76.000 Betriebe um 7,3 Prozent auf über 35 Milliarden Euro erhöht. Die Zahl der Beschäftigten ging um 0,4 Prozent auf insgesamt 316.600 zurück. Zur Beschäftigtenzahl zählen auch rund 41.000 Aus-zubildende in den sieben Ausbildungsgängen der elektro- und infor-mationstechnischen Handwerke. „Diese vorläufigen Daten des Stati-stischen Bundesamtes lassen auf einen sehr guten Jahresabschluss hoffen“, sagte ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi bei einem Pressegespräch auf dem 1. Medientag der Internationalen Handwerks-messe am 17. März 2011 in München.

Sehr gutes Ergebnis 2010 für elektro- und informationstechnische Handwerke

Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Frankfurt/Main, geht von einem guten Geschäftsergebnis seiner Betriebe im Jahr 2010 aus. Danach hat sich der Umsatz der rund 76.000 Betriebe um 7,3 Prozent auf über 35 Milliarden Euro erhöht. Die Zahl der Beschäftigten ging um 0,4 Prozent auf insgesamt 316.600 zurück. Zur Beschäftigtenzahl zählen auch rund 41.000 Auszubildende in den sieben Ausbildungsgängen der elektro- und informationstechnischen Handwerke. „Diese vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes lassen auf einen sehr guten Jahresabschluss hoffen“, sagte ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi bei einem Pressegespräch auf dem 1. Medientag der Internationalen Handwerksmesse am 17. März 2011 in München.

Vor allem die Umsätze im Elektrotechniker-Handwerk weisen 2010 mit einem Plus von über acht Prozent eine deutliche Steigerung aus. Dies liegt aus Sicht des ZVEH vor allem daran, dass die Kunden immer stärker nach energieeffizienten Häusern und intelligenten Gebäudesteuerungen nachfragen. „Wir gehen aber auch davon aus, dass das boomende Geschäft mit der Installation von Photovoltaikanlagen seine Spuren hinterlassen hat. Die uneinheitlichen Ankündigungen der Bundesregierung, die Förderung zu kürzen, haben im ersten Halbjahr 2010 eine enorme Auftragswelle ausgelöst“, so Jakobi. Der ZVEH hatte sich seit Bekanntwerden der Kürzungspläne im Januar 2010 intensiv für eine schnelle Regelung eingesetzt, damit Kunden und Handwerksbetriebe Planungssicherheit haben. Endgültige Klarheit lag dann aber erst zur Jahresmitte vor. Grundsätzlich begrüßt der ZVEH die kürzlich im Solarkompromiss festgelegten Kürzungen der Solarförderung. Jakobi: „Die Erzeugung von Energie aus regenerativen Quellen hat nur dann eine realistische Zukunftschance, wenn sie sich marktfähig entwickelt“.

Nach einem schwachen Jahr 2009 verzeichneten im vergangenen Jahr auch die Betriebe der Informationstechniker und der Elektromaschinenbauer einen deutlichen Aufschwung. Laut den vorläufigen Berechnungen stieg der Umsatz um ca. 2,8 bzw. 7,3 Prozent. Die Elektromaschinenbauer profitierten damit vom Anziehen der industriellen Produktion und dem Wiedererstarken der Exportwirtschaft. Die Informationstechniker können im Zuge der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung von Bürowelt und Privatleben ihre Angebotspalette erweitern.


Zum Download:
» Übersicht: „Umsätze in den elektro- und informationstechnischen Handwerken 2008 bis 2010“
» Übersicht: „Beschäftigte einschließlich Lehrlinge in den elektro- und informationstechnischen Handwerken 2008 bis 2010“

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